Tipps und Reiseführer zu San Francisco

Apotheke

Einige Medikamente bekommt man in den USA nicht nur in den Pharmacies, sondern auch im Drugstore oder manchmal sogar im Supermarket. Beim Kauf von Medikamenten sollte man darauf achten, dass die Arzneien in den USA zum Teil eigene Namen haben.

Anders verhält es sich dagegen bei Aspirin. Der bekannte Markenname " Aspirin" ist nicht von dem deutschen Bayer Konzern geschützt. Aspirin wird daher auch von vielen anderen Herstellern als Name für Schmerztabletten benutzt. Benötigt man oft Aspirin, dann kann man sich in San Francisco mit einem kleinen Vorrat eindecken. Eine Packung mit 1.000 Tabletten (Wirkstoffdosis 325 Milligramm) gibt es schon ab zehn Dollar!

Autofahren

Im Gegensatz zu der Region Los Angeles gibt in San Francisco ein sehr gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrssystem. Damit kann man ohne Probleme die gesamte Innenstadt besichtigen. Für Ausflüge in die Umgebung (zum Beispiel nach San Jose, Berkeley 116 oder Oakland) ist jedoch ein eigenes Auto wesentlich bequemer.

Für eine Rundreise nehmen sich die meisten Touristen einen Mietwagen. Ohne eigenes Auto würde man auch die abgelegenen Nationalparks nur schwer erreichen. Um Kosten zu sparen, kann man seinen Mietwagen schon von Deutschland aus buchen.

Hinsichtlich der Verkehrsregeln gibt es in den USA allerdings einige entscheidende Unterschiede im Vergleich zu Deutschland. Dies gilt insbesondere für Vorfahrtsregeln, Ampelkreuzungen und Parken.

Elektrizität

In San Francisco nutzt man Wechselstrom mit 110 Volt / 60Hz - Deutsche Geräte sind dagegen auf 220 Volt ausgerichtet. Da die Amerikaner zudem andere Stecker haben, ist es empfehlenswert, einen Adapter zu kaufen, den es in den USA für ein paar Dollar in jedem Elektro-Shop gibt. Mit diesem Adapter kann man die meisten lebenswichtigen Geräte betreiben. Dazu sollte man die Aufdrucke und Gebrauchsanweisungen beachten. Viele Geräte (zum Beispiel Rasierer, Akku-Ladegeräte, Netzteile und ähnliches) sind für eine Spannung zwischen " 110 und 230 Volt" ausgelegt. Für andere Geräte, wie zum Beispiel den Fön lohnt ein teurer Transformator (bis zu 50 Dollar) kaum, denn man kann sich in Deutschland auch ein Reiseset, bestehend aus einfachem Bügeleisen und Fön, für etwa 20 Euro kaufen. Kauft man in den USA ein Elektrogerät, muss man unbedingt darauf achten, dass die Geräte für Europa kompatibel sind.

Essen und Trinken

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Pancakes mit Sirup zum Frühstück

Das Frühstück ist für die Amerikaner eine wichtige Mahlzeit. Man kann zwischen traditioneller amerikanischer Küche (Rührei oder Spiegelei mit Speck oder Schinken, Pfannkuchen, heißen Würstchen) oder kontinentaler Küche (Toast und Gebäck) wählen. Das Mittagessen nimmt eine eher untergeordnete Rolle ein (oft nur Sandwiches oder Fastfood). Das Abendessen ist in San Francisco oft die Hauptmahlzeit.

In Kalifornien ist die Küche sehr unterschiedlich: In den Großstädten kann man aus zahlreichen internationalen Speisen probieren. In Folge der Fitnessbegeisterung besann man sich im sportlichen San Francisco auf eine leichte Küche mit vielen frischen Lebensmitteln und auf Meeresfrüchte. Auf dem Lande kann man aber noch die traditionelle amerikanische Küche finden.

Fotografieren

In vielen öffentlichen San Franciscoer Einrichtungen herrscht striktes Fotografierverbot. Die Amerikaner haben große Angst vor Terroristen und anderen kriminellen Machenschaften. Daher ist in vielen Theatern, Konzerthallen, Museen und Clubs fotografieren streng verboten.

Geld und Währung

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Amerikanische Dollar

Niemals sollte man mehr Geld als nötig mit sich herumtragen: Als Faustregel gelten 50 Dollar. Größere Bargeldbeträge sind in den meisten Geschäften aus Angst vor Falschgeld ohnehin nicht gern gesehen. Auf gar keinen Fall sollte man sich 50 - oder 100 Dollar-Noten auszahlen lassen – In San Francisco gibt es nur wenige Geschäfte, welche diese Noten annehmen.

Auch American Express und Visa sind in San Francisco weit verbreitet. Auszahlungen sind an einem der zahlreichen Geldautomaten (" ATM" ) möglich. An vielen Automaten wird mittlerweile sogar die EC-Karte akzeptiert. Die Gebühren für Barabhebungen belaufen sich je nach Karte auf etwa ein Prozent Auslandsgebühr und je nach Bank pro Abhebung einmalig etwa zwei bis fünf Dollar. In manchen (leider nicht allen) Geschäften wird sogar bei Bezahlung mit Kreditkarte Bargeld ausgezahlt. Man sagt der Kassiererin den Betrag, den sie von der Karte abbuchen soll und den über dem Kaufpreis liegenden Betrag bekommt man in bar ausgezahlt (" Cash Back" ). Damit spart man die einmalige Gebühr bei Banken und Geldautomaten. Selbst kleinere Beträge werden in San Francisco oft mit Kreditkarte bezahlt.

Üblich sind auch US-Traveler Cheques, die bei allen Banken und größeren Geschäften in San Francisco problemlos in Bargeld getauscht werden können. Die Cheques sollten jedoch unbedingt auf US-Dollar lauten! Eurocheques werden nicht akzeptiert.

Banknoten gibt es im Wert von 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar. Im Zahlungsverkehr werden jedoch meist nur 1- bis 20 Dollar-Noten verwendet. Münzen gibt es im Wert von 1 (Penny), 5 (Nickel), 10 (Dime) und 25 (Quarter) Cent.

Hier gibt es weitere Informationen zum aktuellen Wechselkurs.

Gesundheit

Zwischen den USA und Deutschland besteht kein Krankenversicherungsabkommen, somit muss man anfallende Behandlungskosten selbst tragen. Deswegen ist es unumgänglich, vor dem Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Wenn man dann in San Francisco krank wird, bekommt man seine Auslagen nach der Vorlage der Rechnung in Deutschland zurückerstattet.

Land und Leute

Das Leben in San Francisco ist im Vergleich zu vielen anderen Orten in den USA viel ruhiger und bequemer. Die Leute sind aufgeschlossen und meistens sehr freundlich. Sie helfen Touristen gern - das ist sehr hilfreich, falls man sich verirrt hat. Im Allgemeinen sind die Leute hier sehr offen und tolerant gegenüber Neuem, das unterscheidet die Bewohner San Franciscos von vielen anderen, eher konservativeren, Amerikanern.

Öffnungszeiten

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Die Öffnungszeiten hängen von der Größe und Lage der Geschäfte ab

Große Geschäfte haben an Wochentagen und am Wochenende von 8:00 bis 21:00 oder 22:00 Uhr geöffnet. Kleinere Geschäfte schließen meist gegen 17:00 Uhr. In einigen Läden kann man sogar rund um die Uhr einkaufen. In gut besuchten Gegenden haben viele Geschäfte bis 22:00 Uhr offen. Banken haben meist von Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Polizei

Die Polizei von San Francisco ist hilfsbereit und überall sehr präsent. In San Francisco sollte man sich unbedingt von Drogen fernhalten – überall sind verdeckt arbeitende Polizisten im Einsatz. Wer wegen Drogenbesitzes oder Handel festgenommen wird, hat mit großen Problemen zu rechnen.

Sicherheit

Grundsätzlich ist San Francisco relativ sicher. Besondere Vorsicht sollte man aber in den " Touristenhochburgen" walten lassen. Dort warten zahlreiche Taschendiebe und Trickbetrüger. Nachts sollte man einsame Gegenden unbedingt meiden.

Wertsachen sollte man im Hotelsafe einschließen. Noch besser ist es jedoch, wenn man Wertgegenstände wie Familienschmuck und teure Uhren gleich zu Hause lässt.

Hand- und Fototaschen auf keinen Fall lässig über die Schulter hängen und den Geldbeutel steckt man besser nicht in die Gesäßtasche. Außerdem sollte man nie mehr Bargeld als nötig mitnehmen und auf 500-Dollar-Abhebungen am Automaten, nur um zwei bis drei Euro Gebühren zu sparen, verzichten.

Wenn Kreditkarte oder Schecks weg sind, lässt man diese augenblicklich sperren und benachrichtigt dann sofort die Polizei.

Sollte man dennoch überfallen werden, so diskutiert man auf gar keinen Fall und leistet niemals Gegenwehr. Viele dieser " Mugger" verstehen keinen Spaß und zögern nicht, eine Waffe zu benutzen. Aus diesem Grund haben die San Franciscoer oft einen 20-Dollar-Schein dabei, den sie bei einem Überfall sofort herausgeben können. Bei Einbruch der Dunkelheit sollte man auf ein Taxi zurückgreifen.

Sprache

Amerikanisches Englisch ist nicht mit dem britischen Englisch identisch: Betonung und Schreibweise differieren, einige Wörter sind im amerikanischen Wortschatz anders. So heißt es im Amerikanischen zum Beispiel " truck" , statt des britischen " lorry" , außerdem " elevator" statt " lift" , " excuse me" statt " pardon" , und so weiter. Außerdem sollte man nicht glauben, dass alle San Franciscoer perfektes Englisch sprechen: Viele der Einwanderer sprechen oft nur sehr schlecht. Kommunikationsschwierigkeiten können also auch wegen der mangelhaften Sprachkenntnisse der San Franciscoer entstehen.

Besonders in San Francisco leben sehr viele Einwanderer. Diese Leute mussten das englische selbst mühsam erlernen. Daher wissen sie es auch zu würdigen, wenn man als Ausländer die Sprache (wenn auch nur gebrochen) spricht.

Taxi

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Taxi in den Straßen von San Francisco

Besonders viele Taxen stehen an Flughäfen, Bahnhöfen und Hotels. Durch Heranwinken kann man aber auch auf der Straße jederzeit freie Taxen anhalten. Da San Francisco eine recht kleine Stadt mit kurzen Wegen ist, halten sich auch die Fahrtkosten in Grenzen.

Telefon

Wenn man Geld sparen will, kauft man sich eine Telefonkarte. Über einen Code kann man dann preisgünstig telefonieren. In vielen öffentlichen Einrichtungen stehen auch Telefonzellen zur Verfügung. Will man Auslandgespräche ohne Telefonkarte von einem öffentlichen Telefon aus führen, sollte man jedoch viel Kleingeld bereithalten.

Viele Unternehmen in den USA haben kostenfreie Nummern mit der Vorwahl 800 oder 888.

Trinkgeld

Die Löhne oder Gehälter der Bedienungen sind in den USA nicht in den Preis eingeschlossen. Für viele Kellner und Barkeeper sind die Trinkgelder ein wesentlicher Bestandteil des Lohns. Üblich sind in San Francisco 15 bis 20 Prozent des Rechnungspreises. Diesen Betrag kann man einfach durch eine Verdopplung der auf der Rechnung ausgewiesenen Steuer (8,25 Prozent) ermitteln. Taxifahrern sollte man etwa zehn Prozent geben und bei geringen Beträgen aufrunden. In San Francisco sind viele Arbeitnehmer mit einfachen Serviceleistungen beschäftigt. Solche Dienstleister, wie zum Beispiel der Hotelboy, der einen Koffer trägt oder der Doorman, der ein Taxi ruft, erwarten etwa zwei Dollar.

Verkehrsregeln

Hinsichtlich der Verkehrsregeln gibt es in den USA einige entscheidende Unterschiede im Vergleich zu Deutschland. Dies gilt insbesondere für Vorfahrtsregeln, Ampelkreuzungen und Parken. Lesen Sie hier wichtige Hinweise zu den Verkehrsregeln in den USA!

Zollbestimmungen

Bei der Einreise in die USA darf man 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilogramm Tabak (bei Personen über 18 Jahren) sowie 1 Liter Alkohol und Geschenke im Wert von 100 Dollar mitführen (bei Personen über 21 Jahren). Tierische und pflanzliche Frischprodukte wie Obst, Gemüse und Wurst dürfen generell nicht mitgebracht werden. Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, so sollten Sie ein englischsprachiges Attest von Ihrem Arzt ausstellen lassen.

Bei der Ausreise von den USA nach Deutschland dürfen Sie, da die Vereinigten Staaten nicht zur EG gehören, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Tabak mitnehmen. Außerdem kann man 1 Liter Spirituosen (Volumprozent höher als 22) oder 2 Liter Alkohol mit höchstens 22 Volumprozent und 4 Liter nicht schäumende Weine sowie 16 Liter Bier mitbringen. Zudem dürfen Sie Waren bis zu einem Wert von 300 Euro nach Deutschland einführen – Bewahren Sie unbedingt die Kassenzettel auf!

Besondere Vorsicht ist bei Antiquitäten geboten, denn die Ausfuhr antiker Gegenstände sowie unter Natur- und/oder Artenschutz stehender Tiere oder Pflanzen ist verboten.

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Landkarte San Francisco

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Sehenswürdigkeiten

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